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	<title>Tourentipp Archive - Alpintouren Blog</title>
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		<title>Die schönsten MTB-Touren durch Bayern</title>
		<link>https://blog.alpintouren.com/die-schoensten-mtb-touren-durch-bayern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alpintouren]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2020 08:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Tourentipp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bayrischen Alpen und das Alpenvorland bieten zahlreiche schöne Touren für Mountainbiker. Bildquelle: uwe975 / Pixabay.com Bayern ist wie gemacht für Mountainbiker. Bei Touren durch die bayrischen Alpen lassen sich Höhenmeter nach Belieben sammeln. Etwas bequemer geht es im gut ausgestatteten Wegenetz des Alpenvorlandes zu. Und auch in Nordbayern kommen Mountainbiker bei aufregenden Touren und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.alpintouren.com/die-schoensten-mtb-touren-durch-bayern/">Die schönsten MTB-Touren durch Bayern</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.alpintouren.com">Alpintouren Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em>Die Bayrischen Alpen und das Alpenvorland bieten zahlreiche schöne Touren für Mountainbiker.</em><br />
<em>Bildquelle: uwe975 / Pixabay.com<br />
</em></p>
<p><strong>Bayern ist wie gemacht für Mountainbiker. Bei Touren durch die bayrischen Alpen lassen sich Höhenmeter nach Belieben sammeln. Etwas bequemer geht es im gut ausgestatteten Wegenetz des Alpenvorlandes zu. Und auch in Nordbayern kommen Mountainbiker bei aufregenden Touren und in den Bikeparks voll auf ihre Rechnung. Wir haben die schönsten MTB-Touren durch Bayern hier zusammengefasst.</strong></p>
<h5>Tour #1: Kampenwand-Umrundung</h5>
<p>Eine Tour rund um die Kampenwand bietet auf einer Streckenlänge von knapp 35 Kilometer jede Menge Abwechslung. Die Kampenwand gilt als das Wahrzeichen der Chiemgauer Alpen und ist schon von großer Ferne durch den charakteristischen und namensgebenden Felskamm zu erkennen. Die gemütlichen Almen auf der Strecke laden zu einer Einkehr ein und sollten entsprechend in die Gesamtdauer eingeplant werden. Deshalb lohnt es sich, schon früh mit dieser Tour zu starten.</p>
<p>Ein wenig Grundkondition und Erfahrung sind hier gefragt. Denn die Anstiege sind nicht nur steil, es gibt auch sehr viele davon, die größtenteils über Schotterwege über die Kampenwand führen. Als Belohnung dafür winken aber auch traumhafte Abfahrten, etwa der Singletrail von der Zeppelinhöhe bis runter ins Tal. Mitunter wird es hier sehr kurvenreich.</p>
<p>Als Einkehrmöglichkeiten bieten sich unter anderem die Maisalm, die Weißenalm und die Hefteralm an. Ausgangspunkt für die Tour ist der Wanderparkplatz in Kohlstatt. Dieser ist nicht nur mit dem Auto, sondern auch mit der Bahn bequem erreichbar. Von der Station Aschau sind es noch rund 1,2 Kilometer mit dem Mountainbike bis dorthin.</p>
<h5>Tour #2: Überquerung der Allgäuer Bergkette</h5>
<p>Diese Route führt von Sonthofen über den Ochsenkopfsattel und bietet alles, was man sich von einer alpinen Mountainbike-Tour erwarten darf. Los geht es noch sehr gemütlich durch das obere Illertal, doch schon bald warten ein paar lange und steile Auffahrten ins Bogental. Beim Anstieg nach Bolsterlang bietet sich den Fahrern eine wunderbare Aussicht auf die Oberstdorfer Berge des Allgäuer Hauptkammes. Ein paar Schiebepassagen zwischendurch müssen jedoch in Kauf genommen werden. Der Lohn dafür ist die traumhafte Abfahrt hinunter ins Ostertal. Auf der etwa 32 Kilometer langen Tour sind etwa 1.000 Höhenmeter zu bewältigen. Die Fahrt startet in der Nähe des Bahnhofs in Sonthofen. Wer mit dem Auto anreist, kann beim kostenlosen Parkplatz beim Freizeitbad Wonnemar parken.</p>
<p>Zusatztipp: Wer von weiter weg kommt und eine mehrtägige Mountainbike-Reise ins Bayernland unternehmen möchte, sollte vorher checken, ob es <a href="https://www.mein-deal.com/reisedeals/" target="_blank" rel="noopener">günstige Reisedeals auf einer Schnäppchen-Plattform</a> wie beispielsweise „Mein Deal“ gibt. Mit etwas Glück lassen sich hier nicht nur schöne Hotels in der Gegend zu sehr günstigen Preisen finden, sondern auch die passende Ausstattung für die Tour, wie beispielsweise einen geeigneten Rucksack für die Tagesausflüge.</p>
<h5>Tour #3: Entlang der Isar</h5>
<p>Wem die steilen Aufstiege in den Bayrischen Alpen zu anstrengend sind, dem sei diese Tour entlang der Isar von Bad Tölz bis nach Lenggries ans Herz gelegt. Bad Tölz ist ein interessantes Städtchen mit einer langen Geschichte, das auch schon des Öfteren zu Fernsehehren gekommen ist und sich aktuell um <a href="https://www.sueddeutsche.de/muenchen/wolfratshausen/bad-toelz-winterspiele-special-olympics-1.5127430" target="_blank" rel="noopener">die Austragung der Special Olympics 2023 für Menschen mit geistiger Behinderung</a> bewirbt.</p>
<p>Für die knapp 40 Kilometer sollten etwa drei Stunden eingeplant werden. Vor allem, wenn man eine der zahlreichen Einkehrmöglichkeiten auf dem Weg nutzen möchte. Los geht es auf dem Isar-Radweg Richtung Lenggries. Die Tour führt unter anderem auch bei Schloss Hohenburg vorbei. Bis zu einem Großbrand im Jahr 1707 war diese Burg das wichtigste Herrschaftszentrum in der Region. Heute kümmert sich ein Förderverein intensiv um die Erhaltung und freut sich über zahlreiche Besucher.</p>
<p>Startpunkt der Tour, die sich vor allem für einen Familienausflug anbietet, ist der Parkplatz bei der Asklepios Stadtklinik in Bad Tölz. Der Ort kann auch bequem mit der Bahn erreicht werden. Die beste Jahreszeit für eine Rundtour ist hier zwischen April und Oktober.</p>
<h5>Tour #4: Vom Kloster Benediktbeuern zur Tutzinger Hütte</h5>
<p>Die nächste Tour führt uns wieder ins Tölzer Land. Benediktbeuern gilt als Kulturzentrum im Tölzer Land und ist vor allem für seine Basilika und das im Jahr 725 gegründete Kloster bekannt. Dieses bildet auch gleich den Ausgangspunkt für diese Tour. Bei der Gelegenheit empfiehlt es sich, das Kloster ein wenig genauer anzusehen. Zur Stärkung sollte man den „Gotischen Saal“ mit seiner historisch bedeutenden Holzdecke von 1493 aufsuchen. Denn dort gibt es neben Kaffee-Spezialitäten der Traditionsrösterei Dinzler auch noch hausgemachten Kuchen. Autofahrer können ihr Fahrzeug auf dem Parkplatz des Klosters kostenlos abstellen. Der Ort ist aber auch selbstverständlich auch mit einem Bahnhof ausgestattet und kann deshalb bequem mit den Nahverkehrszügen in der Umgebung erreicht werden.</p>
<p>Vom Start weg geht es auf breiten Schotterwegen bis zur Materialseilbahn der Tutzinger Hütte. Die letzten 200 Höhenmeter sind mit dem Bike leider nicht zu bewältigen. Das Bike kann wahlweise bis zur Hütte geschoben oder einfach an Ort und Stelle abgesperrt werden. Die Talfahrt führt auf einem Trail am Eibelsbach entlang.</p>
<h5>Tour #5: Käsplatten Umrundung</h5>
<p>Unsere letzte Tour führt uns in den Bayrischen Wald zur Käsplatte und bietet neben wunderschönen Aussichtspunkten sehr viele Einkehrmöglichkeiten. Die Käsplatte liegt nördlich von St. Englmar zwischen den Orten Kolmberg und Hinterwies. Start der Käsplatten Umrundung ist der Parkplatz Ahorn am Ortseingang von St. Englmar. Erstes Zwischenziel der etwa 20 Kilometer langen Tour mit knapp 600 Höhenmetern ist Hinterwies. Eine sehr schöne Einkehr auf der Tour bietet beispielsweise das Prellerhaus. Die Berghütte ist an Wochenenden und Feiertagen von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Doch auch unter der Woche kann man auf der Terrasse Platz nehmen und den Ausblick mit einer kühlen Erfrischung aus dem Getränkeautomat genießen.</p>
<p>Gegen Ende der Tour liegt auch eine Sommerrodelbahn auf dem Weg. Wem die Tour selbst noch nicht genug Abenteuer bietet, der kann sich hier also noch den letzten Kick holen. Wer nun noch mehr Inspirationen für sein nächstes Mountainbike-Abenteuer oder eine aufregende Almentour benötigt, sollte sich mit <a href="https://blog.alpintouren.com/mountainbike-buecher/" target="_blank" rel="noopener">passender Literatur zum Thema</a> eindecken.</p>
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		<title>Bergtouren in Chile – Erlebnisbericht einer Reise zu den 6000ern der Atacama  &#8211; Andreas Koller</title>
		<link>https://blog.alpintouren.com/bergtouren-in-chile-erlebnisbericht-einer-reise-zu-den-6000ern-der-atacama-von-andreas-koller/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alpintouren]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2020 08:15:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Tourenberichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem hier schon ein Bericht über die geographischen Gegebenheiten und landschaftlichen Schönheiten des Landes veröffentlicht worden ist, möchte ich mich auf mögliche Bergtouren und Gipfelziele im Land konzentrieren. Zwar hat Chile vom Atlantik im Westen bis zur argentinischen Grenze im Osten maximal 200Km aufzuweisen, jedoch beträgt die Nord-Südausrichtung ca. 4200Km. Also bleibt einem bei einem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem hier schon ein Bericht über die geographischen Gegebenheiten und landschaftlichen Schönheiten des Landes veröffentlicht worden ist, möchte ich mich auf mögliche Bergtouren und Gipfelziele im Land konzentrieren. Zwar hat Chile vom Atlantik im Westen bis zur argentinischen Grenze im Osten maximal 200Km aufzuweisen, jedoch beträgt die Nord-Südausrichtung ca. 4200Km. Also bleibt einem bei einem zwei- bis dreiwöchigen Aufenthalt nichts anderes übrig, als bestimmte Berggruppen auszuwählen. In unserem Fall sind das die Grupo Plomo nahe der Hauptstadt Santiago de Chile als Eingehtouren und dann die Berge der Atacama beim Paso San Francisco, mit dem Hauptziel der Reise, dem Nevado Ojos del Salado (6893m).</p>
<p>Trotz des erstaunlich bequemen Flugs mit der Air France von Wien via Paris nach Santiago de Chile sind wir geschlaucht. Wir kommen an einem Samstag Ende Dezember, also hier in Chile im Frühsommer, an. Nur zu zweit sind wir, ich habe das Programm und die Gipfelziele zusammengestellt, haben aber praktisch die Infrastruktur in Deutschland dazu gebucht. Das heißt, wir haben vorgesorgt, was die Transfers, die Unterkünfte und die Begleitung wie Koch und „Mountain guide“ betrifft. Dennoch sind wir gespannt, ob alles nach unseren Vorstellungen klappt.</p>
<p>Die erste Etappe der Anreise ist kein Problem gewesen, jetzt, am Flughafen von Santiago de Chile sind wir gespannt, ob wir auch abgeholt werden. Beim Exit erkennen wir einen Chilenen, der auf einem Schild unsere Namen in die Höhe hält, bald sitzen wir in einem älteren Mazda3 und werden vom Flughafen zu unserem Hotel Rio Amazonas im Zentrum der Metropole gebracht. Zum ersten Mal atmen wir die warme, fast schwüle Luft der Großstadt ein. Bald erkennen wir, dass Santiago wirklich eine riesige Stadt ist: In der gesamten Región Metropolitana leben über 7 Millionen Menschen. Eine Megacity, die uns auch an einem Wochenende mit einem Verkehrschaos empfängt und uns zeigt, was Staus wirklich sind.</p>
<p>Nach langer Anreise erreichen wir das nette Hotel im Stadtzentrum, uns werden Informationen geben, das Personal ist überaus freundlich. Natürlich ist zur Zeit unserer Reise eigentlich ein einziges Thema höchst interessant: Wie sieht es mit den Demonstrationen in der Stadt aus. Man versichert uns, dass diese nur an Donnerstagen und auch nicht jetzt zur Weihnachtszeit stattfinden. Beruhigt beziehen wir unser Zimmer und machen uns dann gleich zu einer Erkundungstour auf, auch um den Jetlag zu überwinden und den richtigen Rhythmus hier rasch zu finden.</p>
<p>Zum nahen Geschäfts- und Restaurantviertel Barrio Bellavista marschieren wir, erleben aber eine unangenehme Überraschung. Die zerbeulten Panzerfahrzeuge der Polizei irritieren uns noch nicht sehr, aber das plötzliche Brennen in den Augen und Reizhusten lassen uns erkennen, dass noch Tränengas in der Luft liegt. Von wegen zu Weihnachten keine Demonstrationen. Also Augen zu und schnell durch, dann wirklich gut, aber teuer gegessen, und ab zur ersten „Bergtour“: Der Cerro San Cristobal (880m) zieht unsere Aufmerksamkeit auf sich. Wir benutzen die alte Standseilbahn, wandern, spazieren, nehmen die modernere Umlaufgondelbahn, genießen die Ausblicke über die Stadt und zu den nahen Anden, kehren schließlich müde und zufrieden zum Hotel zurück. Endlich wieder einmal Betten, in denen wir gut schlafen.</p>
<p>Am nächsten Morgen treffen wir in der Lobby unser Team für die Plomo-Gruppe, bestehend aus zwei Guides, wobei der eine nur die Zelte in den diversen Lagern aufstellen wird und wir nicht viel mit ihm zu tun haben werden. Javier ist unser Mann, der uns ins Herz der Grupo Plomo begleiten wird.</p>
<p>La Parva liegt nur knapp 60Km östlich von Santiago de Chile und ist auch als Trainingsgebiet der österreichischen Skinationalmannschaft im chilenischen Winter (August) bekannt. Trotzdem muss man mit einer Fahrzeit von 1:30 bis 2:00 Stunden rechnen. Ewig dauert es, die Stadt zu verlassen, dann schlängelt sich die an sich gut ausgebaute Bergstraße hinauf in die Anden. Immerhin bietet uns ein Kondor kurz vor unserem Ziel seine Flugkünste zur Schau. Die letzten Meter zum Parkplatz beim Sessellift sind eine äußert holprige Angelegenheit und erfordern einen SUV.</p>
<p>Nur mit der notwendigen Bergausrüstung und Verpflegung für 4 bis 5 Tage wollen wir starten. Trotz Bedenken hat man uns die schweren, steifen Bergschuhe eingeredet, für ein kurzes Stück Gletscher. Eine Einschätzung, die sich später als falsch herausstellen wird und unsere Abwägungen als richtig erweisen wird.</p>
<p>Wir entscheiden uns, den Aufstieg zu Fuß zu absolvieren. Schließlich wollen wir uns gründlich akklimatisieren. Allerdings deponieren wir unser Gepäck am Sessellift, so dass wir es nicht tragen müssen. Spannend ist der Aufstieg bis zur Bergstation nicht, jedoch ein perfektes Training. Ab der Bergstation wird es interessant, das Gebirge rückt näher. Nach einem kurzen, steilen Aufstieg zur Portezuelo Franciscano stehen wir vor einer schier endlosen Kette an Berggipfel. Der Weiterweg zur Oase Piedra Numerada ist ein wahrer Genuss. Wir erreichen mehr als 3600m Höhe und können uns bestens akklimatisieren. Die Oase liegt in einem wunderschönen Tal auf 3300m, einer Höhe, auf der wir noch gut werden schlafen können. Im Zelt – versteht sich. Aber durchaus romantisch, mit einem kleinen See, saftiges Grün rundherum und zahlreiche Maultiere und Pferde. Der brave „Lagerhund“ passt auf uns auf. Die Etappe hat uns wirklich nicht angestrengt, nur Javier ist manchmal einfach darauf losgelaufen, obwohl dies für die Akklimatisation unsinnig ist.</p>
<p>Der nächste Morgen bringt erneut fantastisches Wetter und die Etappe führt abwechselnd über flacheres Gelände sowie Steilstufen, bei denen auch Trittsicherheit gefragt ist, an einem Wasserfall vorbei, auf knapp 4100m zum Refugio Federacion. Refugio klingt natürlich perfekt, doch darf man sich da nicht eine Schutzhütte nach Alpenstandard vorstellen. Das Refugio besteht aus 6 Schlafplätzen, im Notfall sogar 8 bis 9 Schlafgelegenheiten, allerdings auf harten Brettern oder am Boden. Etwas weiter oben befindet sich eine Art Biwakschachtel für 4 Personen, bei der man die Eingangstür nicht mehr schließen kann. Und natürlich Zeltplätze, die bei großem Andrang wahrscheinlich sogar am bequemsten sind. Man glaubt es kaum, aber man findet auch zwei Plumpsklos ca. 30 Hm weiter unten. Die Hygienezustände auf diesen sollte man besser nicht hinterfragen, Augen zu, Nase zu und einfach das Geschäft verrichten. Ohne Javier besuchen wir am Nachmittag dann die Wasserstelle, steigen noch ein wenig den Bachlauf Richtung Gletscher hinauf, um die Schlafhöhe zu übertreffen und sich weiter zu akklimatisieren.</p>
<p>Der nächste Morgen bringt den ersten Höhenpunkt. Wir wollen den Cerro Leonera (4954m) besteigen. Die Besteigung bringt keinerlei technische Probleme, oft schuttig, oft steil, aber nie schwierig. Der Gipfelanstieg ist dann felsiger, Stellen bis zum untersten Schwierigkeitsgrad I sind zu bewältigen, nur die schweren Bergschuhe stören gewaltig. Die 900Hm erweisen sich als angenehm, wir sind bereits top in Form. Und Javier rennt wie ein Verrückter den Berg hinauf. Nicht sinnvoll! Dafür genießen wir dann einen fantastischen Ausblick von der geräumigen Gipfelkuppe auf die vielen Gipfel nah und fern. Ganz nah die Gletscher des Cerro Plomo (5424m), unser Ziel für den nächsten Tag, und in der Ferne, jedoch gut zu erkennen, der Aconcagua (6959m), der höchste Andengipfel.</p>
<p>Während des Abstiegs verschlechtert sich das Wetter ein wenig, Nebel fällt teilweise ein und bringt interessante Stimmungsbilder. In den Alpen immer noch bestes Wetter. Javier befällt Panik, er rennt: „No good weather!“ – einer seiner Standardsprüche. Während wir für den Aufstieg die direkte Route gewählt haben, halten wir uns im Abstieg an den eigentlichen Steig und müssen kurze Felsstufen (I) abklettern. Zufrieden kehren wir im Refugio ein, bereiten uns für den Cerro Plomo am nächsten Tag vor und ziehen uns nach einem nahrhaften Abendessen in die Schlafsäcke zurück.</p>
<p>Starker Wind bläst am nächsten Morgen, andererseits ist es strahlend sonnig, keine Wolke am tadellos blauen Himmel. Mein Gott, wie oft sind wir schon Touren bei starkem Wind, Schneefall, Nebel in den Alpen gegangen. Da ist auch der Cerro Plomo (5424m) möglich. „No good weather“, meint Javier und bricht die Tour, ehe sie begonnen hat, ab. „Strong winds on the top!“ Wir müssen ihm glauben, auch wenn der Wind am späteren Vormittag erkennbar schwächer wird. Ich schlage Javier den deutlich kürzeren und niedrigeren Cerro Pintor (4180m) vor. „No good weather“, ist erneut Javiers Kommentar und begibt sich schnurstracks wieder in seinen Schlafsack. Eine äußerst seltsame Entscheidung. Wir machen uns ohne unseren „kompetenten“ Mountain guide auf, um zum Camp La Hoya (4300m) mit Gletschersee und den Gletschern des del Plomo aufzusteigen. Von wegen „no good weather“, es ist angenehm, windig, aber kein Wölkchen am Himmel. Wunderschön ist La Hoya, allerdings kein Ersatz für den schönen, eisgepanzerten Cerro Plomo. Wir sind enttäuscht.</p>
<p>Am nächsten Morgen wartet der Rückweg nach La Parva auf uns. Nachdem wir den Gepäcktransport mittels Mulis ins Skidorf organisiert haben, versuche ich Javier zum Höhenweg über den Cerro Pintor (4180m) und den Cerro La Parva (4047m) zu überzeugen – immerhin haben wir schon die Höhe und der Weg ist streckenmäßig nicht einmal länger. „No, no, no!“ Das war es mit den Gipfeln beim Plomo. Ich ärgere mich über Javier, wir lassen ihm kurz vor dem Skigebiet keine Wahl mehr und steigen noch von der Portezuelo Franciscano über die sehr steilen Schutthänge hinauf zum Gipfel des Cerro Falsa Parva (3888m). Noch einmal genießen wir die Aussicht, um nachher rasch die steilen Hänge nach La Parva hinunter zu rutschen. Von wegen, nur die Europäer fahren große Schlitten und SUVs. Der Parkplatz ist voll von großen, starken Autos. Ca. 30 Minuten nach unserer Ankunft kommt unser Gepäcktransport und wir fahren nach 5 schönen Tagen zurück nach Santiago ins Hotel Rio Amazonas.</p>
<p>Nach einer bekömmlichen Dusche gehen wir in den bereits bekannten Stadtteil Bassio Bellavista mit all den verlockenden Restaurants. Wir gönnen uns ein reichlich teures Abendessen – aber billiger ist dort nicht möglich.</p>
<p>Äußerst unangenehme Erlebnisse beschert uns der Rückweg zum Hotel. Die Ampeln sind ausgefallen – zerstört von den Demonstranten. Die den Verkehr regelnden Personen sind aggressiv. Wir beschleunigen unsere Schritte, als gleich hinter uns ein vermummter Jugendlicher einen Pflasterstein am Boden in zwei Teile zertrümmern und laut schreiend auf einen Polizeiwagen wirft. Schon kommt der Wasserwerfer und spritzt in die kreischende Menge. Er kommt näher &#8211; ein Erlebnis, das kaum jemals einem Europäer zuteilwird. Da kann einem schon angst und bange werden. Also Augen zu und hoffen, dass die Polizeieinheiten im Wasserwerfer uns als harmlose Touristen ausnehmen. Im Vorbeihuschen erkenne ich junge Polizisten und noch mehr Polizistinnen, denen Angst ins Gesicht geschrieben steht. Ich wage nicht zu vermuten, wer in diesem Konflikt recht hat, möchte allerdings in keinem Fall in der Haut der jungen Polizisten stecken und sich der pöbelnden Menge entgegenstellen. Andererseits möchte ich auch nicht Bekanntschaft mit etwaiger Polizeigewalt machen. Schnell durch, zurück ins Hotel und die Erlebnisse verarbeiten. Noch nie erlebt, auch nicht erlebenswert.</p>
<p>Der nächste Tag ist viel entspannender. Wir fahren mit dem Andimar-Bus von Santiago de Chile nach Norden nach Copiapo. Der Bus ist sehr bequem, ein Bordprogramm unterhält die Fahrgäste. Aladdin mit Will Smith erweist sich als lustiger als angenommen. Daneben bezaubert die Landschaft, wir sehen den wilden Pazifik, fahren einige Städte an, sehen traumhafte Strände und, je näher wir Copiapo kommen, eine kahle, rote Landschaft mit zahlreichen Berggipfeln. Die Atacama empfängt uns mit einer kaum erwarteten Farbenvielfalt. Schneller als erwartet vergehen die 12 Stunden Busfahrt, das Personal ist immer freundlich und lustig, nur mit der Sitzplatzzuteilung hat man große Probleme. Aber alle Ungereimtheiten werden mit einem Lächeln und der Flexibilität der Fahrgäste gelöst.</p>
<p>In Copiapo erwartet und Javier, er ist zuvor schon mit dem Auto in die Atacama-Hauptstadt gefahren. In wenigen Minuten sind wir mitten im Zentrum in Copiapo im schönen Hotel Chagall. Kaum nennenswert ist die Zahl der Gäste im Hotel, was wir als angenehm empfinden. Gleich im Hotelrestaurant gönnen wir uns ein viel billigeres Abendessen als in Santiago. Schlechter ist es auch nicht, ganz im Gegenteil, einfach köstlich. Außerdem kennt der Kellner Österreich und spricht ein paar Brocken Deutsch. Lange haben wir nicht Zeit, machen einen kurzen Spaziergang, ziehen uns in unser Zimmer zurück, um uns für den nächsten Tag vorzubereiten. Am Ende unserer Reise werden wir genug Zeit haben, Copiapo ausführlich zu besichtigen, was eigentlich nicht geplant ist und wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen.</p>
<p>Wir reisen ins Herz der Atacama. Eine schöne, aber gleichzeitig auch erschreckende Fahrt liegt vor uns. Schön, weil die Landschaft immer spektakulärer und farbenprächtiger wird. Erschreckend, weil zahlreiche Minen von großen chilenischen Gesellschaften die Landschaft skrupellos ausbeuten und zerstören. Klar bringen die Minen auch Geld und ein wenig Wohlstand in die Region. Aber zu welchem Preis? Neben der Straße Müllhalden, weggeworfene LKW-Reifen, Dosen, Flaschen. Um Kupfer und andere Rohstoffe zu gewinnen, benötigen die Minen viel Wasser und die ohnehin wasserarme Atacama wird zu Tode gewirtschaftet. Die einst so großen Salzseen sind nur mehr Lacken, in denen immer weniger Flamingos ihren Lebensraum finden. „Wozu?“ fragt man sich. Einfache Antwort: z.B. für Batterien, für Autobatterien. Was soll dann bitte an Elektroautos umweltfreundlicher sein, wenn ganze Gebiete, Lebensräume zerstört werden. Wir wollen nur bergsteigen. Doch die Umweltproblematik holt uns auch hier ein und führt uns drastisch vor Augen, wozu der Mensch in seiner Gier fähig ist.</p>
<p>Zur Laguna Santa Rosa wollen wir gar nicht, ist nicht in unserem Plan vorhanden. Doch Javier besteht darauf, und Gonzalo, unser Koch, der uns hier in der Atacama begleitet, sagt nichts. Er kocht nur. Zugegeben, trotz der Umweltschäden ist die Laguna Santa Rosa noch sehenswert, aber für die Übernachtung wird uns gleich einmal $ 70.- abgenommen. Immerhin drinnen, auf etwas Ähnlichem wie einem Bett, allerdings nur mit Schlafsack möglich. Das Waschbecken eine Attrappe, aber ein Klo, zumindest eine Muschel, in die man dann händisch Wasser hineinkippen muss, um zu spülen.</p>
<p>Die Anreise ist uns zu wenig, so machen wir uns auf den Weg zum Cerro Laguna Santa Rosa (4132m). Javier kommt nicht mit, der ist noch geschlaucht. Als Beifahrer hat man natürlich eine große Verantwortung. Die Tour ist leicht, vielleicht ein wenig mühsam im Sand und Schutt, aber wir erreichen ohne Probleme die Gipfelkuppe und genießen den Ausblick. Die hohen 6000er der Tres Cruces (6758m) im gleichnamigen Nationalpark sind schon sehr nah. Immerhin ein Gipfel, ein tolles Panorama, aber nicht wirklich zufriedenstellend.</p>
<p>Also beschließen wir für den nächsten Tag, den Cerro Mulas Muertas (5878m) bei der Laguna Verde. Laut Javier kein Problem, man müsse allerdings noch vorher kurz bei der Polizeistation vorbei, um unsere Permits bestätigen zu lassen. Wir sind auf einen zeitigen Aufbruch vorbereitet, staunen jedoch nicht schlecht, als wir die zwei chilenischen Bergfexe nicht aus ihren Betten bekommen. „No problem, good climb“, meint Javier. Wir müssen ihm vertrauen, er kennt sich hier schließlich aus. Meine Zweifel an der Unternehmung werden immer größer, als wir bei der Polizeistation eine Menge Zeit vertrödeln, dann noch zum Refugio Murray bzw. der Nachbarhütte fahren, die Laguna Verde aufsuchen. Warum weiß keiner, Javier betreibt Socializing mit brasilianischen Damen. Schließlich starten wir um 13:30, reichlich spät für 1400Hm. Immerhin ein strahlend schöner Tag, lediglich ein wenig windig, mild. Nach 500Hm meint Javier: „No good weather, return!“ Spinnt der Typ? Ich hatsche nicht den halben Hang rauf, um bei besten Bedingungen umzukehren. Nach kurzer Diskussion ignorieren wir Javier und steigen weiter auf. Wir sind bereits in guter Form und erhöhen das Tempo. So gelingt es uns, wenigstens noch den Nordgipfel (5305m) zu erreichen, die Laguna Verde liegt uns in all ihrer Farbenpracht zu Füßen. Leider ist es schön spät und der Gipfelaufenthalt dementsprechend kurz, aber unten sind wir dann sehr schnell. Nach kurzer Autofahrt beziehen wir Quartier im Refugio Murray. Oder besser in der ehemaligen Polizeistation gleich daneben, da das eigentliche Refugio Murray abgebrannt ist. Dieser Standort wird unsere Unterkunft für die nächsten acht Tage sein.</p>
<p>Nächster Morgen: der erste 6000er-Tag. Der Cerro Barrancas Blancas (6119m) steht auf dem Programm. Der Ausgangspunkt ist nicht weit von unserem Quartier, wir benötigen für die Anreise gerade einmal 15 Minuten. Um 9:00 geht es los. Javier scheint motiviert zu sein, er sprintet fast los. „Wenn du glaubst, du gehst langsam, gehe noch langsamer, um dein Ziel zu erreichen“ – ist unser Motto. Wir gehen gleichmäßig, aber konstant, verlieren Javier aus den Augen, lassen ihn rennen. Die Flanke ist zunächst recht steil und mühsam zu gehen, da sehr schuttig, bröselig. Nach geraumer Zeit holen wir Javier ein, er liegt und rastet. Dieses Spielchen wird sich noch öfter wiederholen, allein Javiers Pausen folgen immer rascher und werden immer länger. Wir haben noch genug Kraftreserven und halten unser Tempo. Eine Querung unter einem Felszahn erfordert konzentriertes Steigen und Trittsicherheit, dann geht es in der Flanke wieder steil nach oben. Wir erreichen ein Büßereisfeld, wo wir wieder Javier treffen. Er fragt uns, ob es uns reiche, wir wollen jedoch auf alle Fälle auf den Hauptgipfel, von dem uns noch ein langer Grat trennt. Der ist technisch nicht schwierig, zieht sich aber in die Länge. Javier stolpert hinter mir her, versucht sich anzuhängen. Was ist los mit ihm? Ich verschärfe das Tempo und erreiche rasch den kleinen Gipfel. Alleine. Javier trifft sechs bis sieben Minuten später ein, geschafft, fertig. Er ist ja gar nicht so gut, träumt aber davon, einmal einen 8000er zu besteigen. Träume sind erlaubt.</p>
<p>Nach einer ausgiebigen Rast am Gipfel steigen wir ab und sind flott unterwegs. Auch deshalb, weil wir direkt in der steilen Flanke im Schutt und Geröll „abfahren“. Unsere armen Schuhe.</p>
<p>Auf der kurzen Rückfahrt passiert ein Missgeschick. Ein Reifen platzt. So schwach die beiden am Berg sind, so fantastisch wechseln sie den Reifen. Alles wieder in Ordnung. Oder doch nicht ganz. Javier beichtet uns, dass wir zu wenig Treibstoff, Wasser und Essen mithaben. Sie würden zurück nach Copiapo fahren, um alles nachzukaufen. Wir sollen uns im Refugio ausschlafen, sie seien am nächsten Tag zwischen 8 – 10 Uhr zurück, dann gehen wir den Aufstieg zum Refugio Tejos am Nevado Ojos del Salado (6893m) an. Ich habe immer auf diese beiden Tage bestanden, weil jede Wettervorhersage ideale Bedingungen in diesen Wetterfenster voraussagen. Also kein „plan change“, wie ihn Javier so gerne macht. Uns bleibt nichts anderes übrig, als den beiden zu vertrauen und verbringen die Nacht allein in der Hütte mitten in der Atacama. Nicht, dass wir beunruhigt sind, aber bald entdecken wir, dass uns die beiden keinen Tropfen Wasser zurückgelassen haben. Auch am nächsten Tag werden wir unser blaues Wunder erleben.</p>
<p>Das große Abenteuer beginnt. Der Nevado Ojos del Salado steht auf dem Programm. Mit stolzen 6893m der höchste Berg Chiles und der zweithöchste Andengipfel. Zwar gibt es formschönere Berge, aber der Ojos steht wuchtig da, man sieht ihm seine fast 7000m nicht an. Doch wir können nicht losstarten. Javier und Gonzalo sind noch nicht aus Copiapo zurück, obwohl es bereits 11 Uhr ist. 12 Uhr – noch immer kein roter Pickup. 12:30: Wo sind Javier und Gonzalo? Langsam fangen wir vor Wut zu kochen an. Bestes Wetter für den folgenden Gipfeltag angesagt – aber keine Chance zum Berg zu kommen. Es ist nach 13 Uhr, da treffen die beiden ein. „Plan change“ – sicher nicht, wir starten heute noch. Javier muss sich allerdings zuerst ausruhen. Laut dem Bergkapazunder reiche es, wenn wir um 15 Uhr losfahren, dann wären wir um 16 Uhr beim Refugio Atacama und steigen drei bis vier Stunden zum Refugio Tejos auf, so Javiers Rechnung.</p>
<p>Natürlich brechen wir erst um 15:30 auf, finden die Piste zu Refugio Atacama nicht, bleiben etliche Male im Sand stecken und starten erst um 17:30 vom Parkplatz beim Refugio Atacama los. Der arme Gonazlo, der auch als Fahrer fungiert, ist fix und fertig, weil er nun allein die Piste zurück zu unserem Hauptquartier fahren muss. Uns gelingt es, ihn an zwei Pickups, die ebenfalls retour fahren, „anzuhängen“ – falls er wieder stecken bleibe. Die zwei nehmen Gonzalo in die Zange. Jetzt kann ihm eigentlich nichts mehr passieren.</p>
<p>17:30 – reichlich spät für meinen Geschmack. Außerdem wird das Wetter schlechter, es weht ein kalter Wind, es beginnt zu schneien. Javier hat offenbar seine Form wiedergefunden, er rennt ganz einfach die sandig-holprige Straße hinauf zum Refugio Tejos und lässt uns allein im Schneesturm. Schnell werden Finger und Zehen eiskalt – also immer in Bewegung bleiben, nicht rasten, einfach gehen. Aber der Weg zieht sich. Zwei Minuten vor der Hütte kommt uns Javier entgegen mit einem zweiten Bergsteiger. Es ist 21 Uhr und schon dunkel. Er habe uns nur Schlafplätze reservieren wollen, meint Javier. Mir ist klar, dass wir auf dem Boden schlafen müssen. Eine russische Gruppe versorgt uns mit warmem Tee, denn Javier hat nichts mit. Überhaupt ist das Refugio international besetzt. Neben uns als Deutsche und Österreicher sind noch Russen, Ukrainer, Chilenen, US-Amerikaner, Italiener, Kanadier am Berg unterwegs. Und es ist Silvester – auf 5828m Seehöhe.</p>
<p>Samt Bergschuhen und Anorak rollen wir uns in unseren Schlafsäcken ein. Trotz der Widrigkeiten beim Hüttenzustieg und der Höhe schlafen wir gut, sind am nächsten Morgen topfit und motiviert, was allerdings nicht für Javier gelten wird.</p>
<p>Um 5 Uhr geht es los. Es ist klirrendkalt in der Früh. Die Kälte kriecht in Handschuhe und Bergschuhe, wir sehnen uns nach dem Sonnenaufgang. Am Beginn des langen Schutthangs ist es endlich soweit. Mit einem Farbenspektakel geht die Sonne auf, scheint bald ungetrübt vom blauen Himmel. Uns wird nicht nur ums Herz warm. Voll motiviert nehmen den elendslangen Schutthang mit seinen vielen Kehren und am Schluss dem Büßereisfeld in Angriff. Bald merken wir, dass Javier sein Pulver bereits am Vortag beim Hüttenzustieg verschossen hat. Er ist fertig, liegt immer wieder am Boden. Gelegentlich warten wir auf ihn, gehen aber dann konsequent weiter. Nach der Querung des Eisfeldes liegt er ein letztes Mal bei uns, stolpert uns dann noch ein Stück weiter nach. Als wir um 13:20 Uhr kurz vor der Caldera sind, ruft er uns nach: „Return, it‘s late. Return!“ Wir nehmen Javier schon lange nimmer ernst und setzen unseren Anstieg fort. Die Caldera ist beeindruckend, der Gipfel zum Greifen nahe. Nur mehr den Krater durchqueren, die letzten 50 – 60 Höhenmeter in leichter Kletterei durch eine Rinne mit laschen blauen Textilseilen, die wir tunlichst vermeiden anzugreifen, da sie nicht sehr vertrauenswürdig aussehen. Dann noch kurz am Grat. Wir haben es geschafft, stehen auf dem Ojos, in 6893m Seehöhe.</p>
<p>Lange bleiben wir nicht am Gipfel, irgendwie haben wir doch ein schlechtes Gewissen, dass wir Javier zurückgelassen haben. Ein paar Fotos, schnell uns gelabt, dann geht es an den Abstieg. Auf Javier treffen wir nach der Hälfte des langen, steilen Schutthangs. Er meint, er hätte leider schlecht geschlafen. Dafür wolle er uns eine Mitfahrgelegenheit vom Refugio Tejos zum Refugio Atacama organisieren. Mit den Einheimischen kostet das „Taxi“ $ 150.-. Ein Wucherpreis, wahrscheinlich für Europäer. Wir lehnen ab. Man könne noch auf die Italiener warten, die auch ihren Pickup hier oben hätten. Doch wann die vom Berg zurückkommen, weiß keiner. Wir steigen zu Fuß ab, das ist am sichersten und am billigsten. Und siehe da, Javier geht es wieder blendend, er rennt hinunter. Gonzalo warten beim Refugio Atacama und bringt uns diesmal sicher zurück zum Refugio Murray. Wir sind zufrieden und freuen uns auf einen angenehmen Abend.</p>
<p>Der nächste Tag dient der Erholung. Wir fahren zur wunderschönen Laguna Verde, wo Gonzalo die Thermalquellen ausnutzt, während Javier bestes Socializing betreibt. Bei dieser Tätigkeit ist er in seinem Element. Inzwischen umrunden wir den See und schießen ob der grandiosen Farbpracht tolle Fotos. Ein friedlicher Tag, der auch friedlich ausklingen soll, doch die Realität sieht anders aus.</p>
<p>Vor uns liegen noch zwei Tage in der Atacama, die wir mit zwei weiteren kleinen 6000ern ausklingen lassen wollen. So der Plan. Aber nicht mit Javier. Nach dem Abendessen holt mich Javier auf die Veranda der Hütte, wo andere Chilenen und ein australisches Team den Sonnenuntergang genießen. Offenbar wähnt sich Javier hier in Sicherheit und gesteht mir, dass wir schon wieder keinen Treibstoff hätten und nur beim Quartier bleiben könnten. Chilenen hin, Australier her, mir platzt der Kragen und ich muss dem guten Mann meine Meinung geigen. Sichtlich peinlich berührt schlägt nun Javier vor, am nächsten Tag noch den Cerro Vicunas (6067m) anzugehen. Wenigstens ein kleiner Erfolg. Den Vicunas wollen wir uns noch holen, dann zurück nach Copiapo, einen Tag früher als geplant. Was sollen wir auch einen ganzen Tag rund um die Hütte machen? Sandkörner zählen? Da wollen wir uns lieber die Atacama-Hauptstadt anschauen.</p>
<p>Diesmal starten wir pünktlich. Einerseits freuen wir uns auf die Tour, andererseits sind wir immer noch sauer wegen der Unfähigkeit unseres „Mountain guide“. Überraschend begleitet uns diesmal auch Gonzalo, übrigens ein exzellenter Koch, der auch mitten in der Atacama köstliche Gerichte auf den Tisch zaubert. Gonzalo hängt sich an Javier an, der wieder einmal losstartet, als wäre der Weltuntergang nahe. Wir gehen unseren gewohnten Schritt, spüren, dass wir immer noch genug Energie und Motivation haben. Bald erscheinen die beiden Chilenen nur mehr als kleine Punkte in der riesigen, steilen Flanke. Nach 30 Minuten rasten die beiden das erste Mal, Javier liegt am Boden. Nach 45 Minuten, während die beiden noch fertig von der ersten Aufstiegsleistung sind, ziehen wir locker vorbei und steigen weiter an. Bald sind die Chilenen wieder kleine Punkte, diesmal weit unter uns. Während einer kurzen Pause unsererseits sehen wir, wie sich Gonzalo und Javier wieder aufrappeln und weitergehen. Kaum haben wir unsere Pause beendet, liegt Javier schon wieder auf dem Boden. So soll es ein, wir lassen uns nicht irritieren und steigen gleichmäßig dem vermeintlichen Gipfel entgegen. Die unspektakuläre Spitze über uns ist aber noch nicht das Gipfelziel, was wir später erkennen werden.</p>
<p>Zunächst zieht sich die Flanke, eine Pause muss her. Dabei erkennen wir, dass uns Gonzalo folgt und verzweifelt versucht, Anschluss zu finden. Von Javier keine Spur. Es ist Gonzalos erster hoher Gipfel und er schlägt sich wacker. Das freut uns, wir warten auf ihn, gewähren ihm, als er aufschließt, noch eine Pause. Dann reihen wir Gonzalo hinter uns ein, er soll uns folgen und unseren Rhythmus übernehmen. Das klappt ausgezeichnet bis ca. 150Hm unter dem vermeintlichen Gipfel. Dann ist es aus mit Gonzalo, er ist komplett fertig. Schade, so knapp unter dem Gipfel, Gonzalo kann sich doch nicht umsonst ausgepowert haben. Die letzten Höhenmeter trage ich seinen Rucksack, während die verbleibende Zweiergruppe langsam mir nachkommt. Riesengroß ist meine Enttäuschung, als ich bemerke, dass der vermutete Gipfel nur der östliche Vorgipfel ist, knapp über 6000m. Gonzalo schafft den Zwischenabstieg in den Sattel und den Wiederaufstieg zum Hauptgipfel nie. Ich dirigiere die beiden zum Nebengipfel, immerhin hat Gonzalo jetzt auch einen 6000er geschafft. Wir platzieren ihn auf den Ostgipfel und reden ihm ein, er solle hier unbedingt auf uns warten, was er auch verspricht.</p>
<p>Für uns ist der Übergang zum Hauptgipfel kein Problem. Schnell ins Gipfelbuch eintragen, uns mit Speis und Trank laben, Fotos schießen, dann zurück zu Gonzalo. Er ist verschwunden. Einfach weg. Wir suchen ihn 15 Minuten lang hinter jedem Felsen, aber vergeblich. Wir beschließen wegen der vorangeschrittenen Tageszeit abzusteigen und hoffen so, Gonzalo im Abstieg einzuholen. Bis jetzt haben wir keine wirkliche Pause gemacht, aber dazu ist auch keine Zeit. Wir machen uns Sorgen um unseren Koch. Doch als die Flanke komplett überschaubar bis zum Bergfuß wird, erkennen wir Gonzalo, der langsam absteigt. Wir drei freuen uns ob des Wiedersehens, und wir können uns jetzt eine Pause gönnen, während Gonzalo weiter abstiegt. Ich habe ihn im Blick. Dort, wo das Gelände flach wird, holen wir Gonzalo ein. Er ist total fertig, kraftlos, dehydriert. Javier, der Bergprofi, hat Gonzalo keine Verpflegung und Flüssigkeit mitgegeben. Wirklich super! Wir geben ihm unsere Getränke und etwas zu essen, damit er Kraft tanken kann. So schaffen wir es, ihn sicher zurück zum Auto zu bringen. Gonzalo ist stolz, auch der Ostgipfel ist über 6000m. Heute muss er nicht kochen, das macht Javier, zumindest das ist er seinem Freund schuldig. Auch wir rollen uns zufrieden in unseren Schlafsäcken ein.</p>
<p>Am nächsten Tag ist keine besondere Leistung notwendig, sofern man Fotografieren nicht als anstrengende Betätigung betrachtet. Zum Glück treffen wir auf Vicunas, Guanacos und Wüstenfüchse. Keine Pause für den Fotoapparat. Auch die Salzseen sind beeindruckend, obwohl uns deren niedriger Wasserstand an die Umweltzerstörungen durch den Menschen erinnert. An der Polizeistation besorgt Javier Treibstoff. Da die Polizeibeamten sehr hilfsbereit sind, verbucht Javier wenigstens hier einen Erfolg. Ohne größere Probleme geht es dann zurück nach Copiapo, wo wir wieder im Hotel Chagall einchecken. ZDF welt bietet ein tolles Programm. Haben wir eine Woche zuvor das Sachsensausen im Stubaital gesehen, so beglückt man uns jetzt mit Berichten von der Südwiener Hütte in den Radstädter Tauern und vom Kleinwalsertal. Eine echte Österreich-Werbung im deutschen TV.</p>
<p>Uns bleibt nun ein ganzer Tag Zeit, um die Stadt zu erkunden. Der Park im Zentrum wird von Straßenhunden aufgesucht, Menschen und Tiere leben hier harmonisch zusammen. Nur die Obdachlosen mögen die Einwohner von Copiapo nicht. Das seien Migranten aus dem Norden. Aus dem Norden Chiles? Aus den nördlichen Nachbarstaaten? Man will sie eben dort nicht. Geht man durch die Seitengassen, trifft man auf viele kleine Läden, die Hauptstraße entlang Restaurants, Lokale und große Supermärkte, auch nicht anders als bei uns. Über den großen Kreisverkehr gelangt man zu einem supermodernen Einkaufszentrum ganz nach amerikanischem und europäischem Standard. Noble Geschäfte, Sportgeschäfte, Restaurants, Fastfood-Ketten, Cafés, Preise wie in Europa. Beklemmend: Die großen Supermärkte und Einkaufszentren sind durch dicke Stacheldrahtrollen gesichert, um gegen die Demonstrationen, die auch in Copiapo stattfinden, gewappnet zu sein. In eine Straßenschlacht mit protestierenden Steinewerfern und polizeilichen Wasserwerfern wollen wir nach unserem erschreckenden Erlebnis in Santiago nicht mehr geraten. Bevor es dunkel wird, sind wir zurück im Hotel Chagall, organisieren uns ein Taxi für den Transfer zum Atacama-Airport am nächsten Morgen und gehen schlafen. Die jungen Damen an der Hotelrezeption sind übrigens sehr hilfsbereit und auch äußerst kompetent.</p>
<p>Daher ist es kein Wunder, dass am nächsten Tag pünktlich das Taxi vor dem Hoteleingang steht und uns sicher zum Airport bringt. Die lange Rückreise kann beginnen. Außer langen Wartezeiten auf den Flughäfen in Santiago de Chile und Paris Charles de Gaulle verläuft die Rückreise vollkommen problemlos. Mindestens 15 Folgen von „The Big bang Theory“ kann ich jetzt wohl auf Englisch auswendig. Wir landen müde am Vienna International Airport. Alles ist glatt gelaufen, und ich freue mich auf meine Hundedame Carla.</p>
<p>Foto &amp; Text: © Andreas Koller</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.alpintouren.com/bergtouren-in-chile-erlebnisbericht-einer-reise-zu-den-6000ern-der-atacama-von-andreas-koller/">Bergtouren in Chile – Erlebnisbericht einer Reise zu den 6000ern der Atacama  &#8211; Andreas Koller</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.alpintouren.com">Alpintouren Blog</a>.</p>
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		<title>Skitourentipp &#8211; Penkkopf, 2.011 m / Ski Tour</title>
		<link>https://blog.alpintouren.com/skitourentipp-penkkopf-2-011-m-ski-tour/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alpintouren]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jan 2020 12:40:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Skitour]]></category>
		<category><![CDATA[Tourentipp]]></category>
		<category><![CDATA[Tourentipp - Skitour]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tourname Penkkopf, 2011m Kategorie Ski Tour Region Salzburg Höhenmeter 1150 Kilometer 0 Tourbeschreibung Vom Ausgangspunkt über die Hänge und Wiesen der Berghöfe vorbei bis zur Abzweigung des Güterweges zur Breitenebenalm &#8211; über die Breitenebenalm in Richtung Großwildalm &#8211; vor der Großwildalm nach links abbiegen und im schütteren Lärchenwald zum Penkkopf aufsteigen. Autor Tourismusverband Großarltal Foto [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.alpintouren.com/skitourentipp-penkkopf-2-011-m-ski-tour/">Skitourentipp &#8211; Penkkopf, 2.011 m / Ski Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.alpintouren.com">Alpintouren Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Tourname</strong><br />
Penkkopf, 2011m</p>
<p><strong>Kategorie</strong><br />
Ski Tour</p>
<p><strong>Region</strong><br />
Salzburg</p>
<p><strong>Höhenmeter</strong><br />
1150</p>
<p><strong>Kilometer</strong><br />
0</p>
<p><strong>Tourbeschreibung</strong><br />
Vom Ausgangspunkt über die Hänge und Wiesen der Berghöfe vorbei bis zur Abzweigung des Güterweges zur Breitenebenalm &#8211; über die Breitenebenalm in Richtung Großwildalm &#8211; vor der Großwildalm nach links abbiegen und im schütteren Lärchenwald zum Penkkopf aufsteigen.</p>
<p><strong>Autor</strong><br />
Tourismusverband Großarltal</p>
<p><strong>Foto</strong><br />
Tourismusverband Großarltal</p>
<p><strong>Tags</strong><br />
Alpintouren Tourentipp, Ski Tour, Salzburg, Österreich</p>
<p><strong><a href="https://www.alpintouren.com/AT2006/index.asp?LID=1&CT=DETAIL&TourID=20617&TourTypID=5&DetailTypID=1" class="sc_button sc_button_square sc_button_style_filled sc_button_size_small">Zur Tourbeschreibung</a></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.alpintouren.com/skitourentipp-penkkopf-2-011-m-ski-tour/">Skitourentipp &#8211; Penkkopf, 2.011 m / Ski Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.alpintouren.com">Alpintouren Blog</a>.</p>
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		<title>&#8222;Rundwanderung&#8220; &#8211; Kreuzkogel-Gehwolfalm / Wander Tour</title>
		<link>https://blog.alpintouren.com/rundwanderung-kreuzkogel-gehwolfalm-wander-tour/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alpintouren]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jan 2020 12:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tourentipp]]></category>
		<category><![CDATA[Tourentipp - Wandertour]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tourname &#8222;Rundwanderung&#8220; &#8211; Kreuzkogel-Gehwolfalm Kategorie Wander Tour Region Salzburg Höhenmeter 200 Kilometer 0 Tourbeschreibung Auffahrt mit der Panoramabahn Großarltal bis zum Panoramaplateau, 1.840 m &#8211; gemütlicher Aufstieg auf dem Fahrweg (Weg Nr. 36) auf den Kreuzkogel, 2.027 m (ca. 3/4 Std.) – kurze Kammwanderung Richtung Fulseck &#8211; Abstieg über den Almsteig Nr. 36b zur Gehwolfalm, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Tourname</strong><br />
&#8222;Rundwanderung&#8220; &#8211; Kreuzkogel-Gehwolfalm</p>
<p><strong>Kategorie</strong><br />
Wander Tour</p>
<p><strong>Region</strong><br />
Salzburg</p>
<p><strong>Höhenmeter</strong><br />
200</p>
<p><strong>Kilometer</strong><br />
0</p>
<p><strong>Tourbeschreibung</strong><br />
Auffahrt mit der Panoramabahn Großarltal bis zum Panoramaplateau, 1.840 m &#8211; gemütlicher Aufstieg auf dem Fahrweg (Weg Nr. 36) auf den Kreuzkogel, 2.027 m <br />(ca. 3/4 Std.) – kurze Kammwanderung Richtung Fulseck &#8211; Abstieg über den Almsteig Nr. 36b zur Gehwolfalm, 1.675 m (ca. 3/4 Std.). Ab hier entweder den Güterweg Nr. 36 bergwärts (ca. 1/2 Std.) zurück zur Bergstation Panoramabahn (ca. 3/4 Std.). </p>
<p><strong>Autor</strong><br />
Kloiber Gabi</p>
<p><strong>Foto</strong><br />
Kloiber Gabi</p>
<p><strong>Tags</strong><br />
Alpintouren Tourentipp, Wander Tour, Salzburg, Österreich</p>
<p><strong><a href="https://www.alpintouren.com/AT2006/index.asp?LID=1&CT=DETAIL&TourID=22476&TourTypID=1&DetailTypID=1" class="sc_button sc_button_square sc_button_style_filled sc_button_size_small">Zur Tourbeschreibung</a></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.alpintouren.com/rundwanderung-kreuzkogel-gehwolfalm-wander-tour/">&#8222;Rundwanderung&#8220; &#8211; Kreuzkogel-Gehwolfalm / Wander Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.alpintouren.com">Alpintouren Blog</a>.</p>
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		<item>
		<title>Sommerliche Touren rund um den Wörthersee</title>
		<link>https://blog.alpintouren.com/sommerliche-touren-rund-um-den-woerthersee/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alpintouren]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jul 2019 12:16:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Tourentipp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Wörthersee gehört ohne Frage zu den touristischen Highlights in Österreich. Er liegt im Bundesland Kärnten und ist einer der wärmsten Alpenseen überhaupt, begünstigt durch das angenehme Klima. Baden ist hier also so gut wie Pflicht, zumal es einige wirklich schöne Strandbäder im Angebot gibt. Zudem führen zahlreiche malerische Wanderwege nicht nur an den Ufern [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.alpintouren.com/sommerliche-touren-rund-um-den-woerthersee/">Sommerliche Touren rund um den Wörthersee</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.alpintouren.com">Alpintouren Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wörthersee gehört ohne Frage zu den touristischen Highlights in Österreich. Er liegt im Bundesland Kärnten und ist einer der wärmsten Alpenseen überhaupt, begünstigt durch das angenehme Klima. Baden ist hier also so gut wie Pflicht, zumal es einige wirklich schöne Strandbäder im Angebot gibt. Zudem führen zahlreiche malerische Wanderwege nicht nur an den Ufern des Sees entlang, sondern sie erstrecken sich auch in die umliegende Landschaft.</p>
<p>Der Aussichtsturm Pyramidenkogel gerät dabei regelmäßig ins Blickfeld, er wurde auf dem gleichnamigem etwa 850 Meter hohen Berg errichtet. Von seiner Plattform aus ergibt sich ein fantastischer Rundumblick auf den See und die gesamte Region. Doch bleiben wir erst einmal am Boden und schauen uns ein paar ausgewählte Hiking-Strecken an, die mit herrlichen Naturerlebnissen und spannenden Sehenswürdigkeiten locken. Ob Pokermeisterschaften, Schlossbesichtigungen oder ein interessantes Land-Art-Projekt: Überall warten neue Eindrücke auf interessierte Touristen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1304" src="http://blog.alpintouren.com/wp-content/uploads/2019/07/worthersee-1352332_1280.jpg" alt="" width="1280" height="658" srcset="https://blog.alpintouren.com/wp-content/uploads/2019/07/worthersee-1352332_1280.jpg 1280w, https://blog.alpintouren.com/wp-content/uploads/2019/07/worthersee-1352332_1280-300x154.jpg 300w, https://blog.alpintouren.com/wp-content/uploads/2019/07/worthersee-1352332_1280-768x395.jpg 768w, https://blog.alpintouren.com/wp-content/uploads/2019/07/worthersee-1352332_1280-1024x526.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" />Der Wörthersee überzeugt schon allein durch seine idyllische Lage<br />
Source: Pixabay<br />
Licence: Pixabay Licence</p>
<h5>Der Zwergohreulen-Rundwanderweg am Plöschenberg-Plateau</h5>
<p>Dieser Wanderweg ist in der mittleren Schwierigkeitsstufe eingeordnet, er zieht sich über 17 Kilometer durch Wälder und Wiesen, über Hügel und an Dörfern vorbei. Start- und Zielort liegen nahe des Stiftsparks Klagenfurt, einer hübschen Stadt vier Kilometer östlich des Wörthersees. An heißen Sommertagen bieten die drei längeren Waldabschnitte eine angenehme Abkühlung, und wer unterwegs schlappmacht, der kann seinen Weg auf zwei verschiedenen Weisen abkürzen. Etwas anstrengender wird es am Plötschenberg-Plateau, wo es auf 150 Meter Strecken an steilen Abhängen entlanggeht. Diese sind allerdings durch Seile gesichert, doch Wanderer sollten trotzdem Obacht geben.</p>
<p>Richtig toll wird es immer wieder dann, wenn mächtigen Alpen ins Blickfeld geraten und das geschieht recht häufig. Außerdem handelt es sich um einen Naturlehrpfad, darum liefern am Wegesrand aufgestellte Schilder regelmäßig neue Informationen zu Flora und Fauna. Zum Abschluss lockt die historische Altstadt von Klagenfurt zu einem Sightseeing-Rundgang, aber auch der Europapark am See ist einen Abstecher wert. Das weitläufige Gartenbau-Projekt mit seinen interessanten Skulpturen steht sogar unter Denkmalschutz. Auch die Halbinsel Maria Loretto gehört noch zu Klagenfurt, dort befindet sich ein historisches Schloss.</p>
<h5>Schlosspark Rosegg Rundwanderung in Velden</h5>
<p>Eine wirklich nette, leichte Wanderung beginnt an der Schiffstelle Velden, also direkt am Ufer des Wörthersees. Die dortige Panoramatafel kennzeichnet den Ausgangspunkt für rund 9 Kilometer Rundwanderweg auf leichtem Terrain. Kondition ist hier nur wenig vonnöten, dafür aber offene Augen für die Schönheit der Umgebung. Zuerst passiert der Wanderer den Bäckerteich und begibt sich in eine romantische Naturlandschaft, die ihresgleichen sucht. Wer das Schloss Rosegg besuchen möchte, der verlässt kurz den Pfad und spaziert zu dem prachtvollen Gebäude aus dem 18. Jahrhundert. Das im mediterranen Stil errichtete Gebäude versprüht ein erstaunliches italienisches Flair.</p>
<p><a href="http://www.alpintouren.com/AT_Content/index.asp?LID=1&amp;Portal=OEW10X17FY&amp;CT=DETAIL&amp;TourID=24571&amp;TourTypID=3&amp;DetailTypID=1">Auch Velden</a> selbst ist ohne Zweifel sehenswert: Das Städtchen gehört nicht umsonst zu Österreichs beliebtesten touristischen Attraktionen. Das dortige Casino und sein Spiel Poker werden vom 17. bis 28. Juli wieder zum Epi-Zentrum der Welt-Elite im Pokern, denn dann gastiert die Poker EM in dem wundervollen Casino. Der Europameister-Titel wird in verschiedenen Varianten ausgespielt, darunter Texas Hold&#8217;Em No Limit, <a href="https://de.888poker.com/poker-games/omaha/">Omaha Hi Poker</a> oder auch Seven Card Stud. Die unterschiedlichen Varianten sowie die exklusiven Events für sogenannte Highroller sorgen dafür, dass es hier im Sommer richtig heiß hergeht. Wer auf diesen Termin achtet, der würzt seinen Aufenthalt also mit einem spannenden zusätzlichen Erlebnis, das sicher eine Weile haftenbleibt. Vielleicht führt es sogar dazu, selbst mal eine Runde Oma hi-lo zu spielen, um zu prüfen, ob Poker ein passendes neues Hobby wäre.</p>
<h5>Die 21-Teiche-Runde in Tigring</h5>
<p>Wer Wasser mag, der wird diesen Wanderweg ganz sicher lieben! Der Name führt keineswegs in die Irre, denn es geht wirklich an 21 kleinen Seen vorbei, die allesamt ihren speziellen Charme besitzen. Die Ufer sind unbefestigt und naturbelassen, darum ist es besser, ein wenig Abstand vom Wasser zu halten. Doch die Gewässer wirken dadurch umso idyllischer und eignen sich als perfekte Fotomotive. Die Strecke beläuft sich auf 18 Kilometer Länge, teilweise geht sie über asphaltierte Wege, zumeist aber handelt es sich um einfache Naturpfade.</p>
<p>Die Wanderer durchstreifen das Moosburger Becken und begeben sich in das Feldkirchner-Moosburger Hügelland. Auch historische Gebäude gibt es unterwegs zu sehen, doch das meiste ist einfach nur Flora und Fauna. Das Örtchen Tigring mit seinen knapp 500 Einwohnern besitzt sogar ein eigenes, kleines Schloss sowie einen uralten rekonstruierten Gerichtsplatz. Hier liegt die Historie geradezu in der Luft! Außerdem lässt es sich bei diesem hübschen Dorf hervorragend picknicken, es ist schlichtweg wunderbar ruhig und friedlich. Wer ein Kartenset dabeihat, der übt sich vielleicht noch ein bisschen im Texas Hold&#8217;em, um vielleicht im nächsten Jahr bei der Poker EM in Velden mit einzusteigen.</p>
<h5>Die Sattnitz-Hügelwanderung</h5>
<p>Das typische Auf und Ab einer Hügelwanderung hat sicherlich ebenfalls etwas für sich, darum wenden wir uns nun in Richtung Sattnitz. Hier haben wir nicht nur zahlreiche landschaftlichen Erhebungen vor uns, sondern auch jede Menge Wald und fünf Teiche, die unseren Weg säumen. Auf den Kuppen der beiden zu erwandernden Hügel bieten sich schöne Aussichten, sodass die Anstrengung sich in jedem Fall lohnt. Die Wanderstrecke ist ziemlich beliebt, das heißt, in der Hochsaison werden sicher einige Gleichgesinnte auf ähnlichen Pfaden unterwegs sein. Der gesamte Weg ist 14 Kilometer lang und lässt sich normalerweise innerhalb von 4,5 Stunden reiner Gehzeit erobern. Ein paar Pausen sollten allerdings schon mit dabei sein, sodass die Ankunft am Ziel etwa 6 Stunden nach dem Start erfolgt.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1305" src="http://blog.alpintouren.com/wp-content/uploads/2019/07/hills-889131_1280.jpg" alt="" width="1280" height="853" srcset="https://blog.alpintouren.com/wp-content/uploads/2019/07/hills-889131_1280.jpg 1280w, https://blog.alpintouren.com/wp-content/uploads/2019/07/hills-889131_1280-300x200.jpg 300w, https://blog.alpintouren.com/wp-content/uploads/2019/07/hills-889131_1280-768x512.jpg 768w, https://blog.alpintouren.com/wp-content/uploads/2019/07/hills-889131_1280-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" />Hügel können reizvoll sein<br />
Source: Pixabay<br />
Licence: Pixabay Licence</p>
<p>Die Wanderer passieren das Naturschutzgebiet Spintikteiche, dabei ist Vorsicht angesagt: Der Pfad ist hier mit zahlreichen Wurzeln durchsetzt! Auf die Friedelhöhe und den Schrottkogel führen vereinzelte Steigen, doch manchmal verliert sich der Weg auch in der Natur. Am besten geht es hier mit einem ortskundigen Führer hinauf, aber wer sich gut orientierten kann, wird sicher ebenfalls die richtige Richtung finden. Am Ende warten dann drei in der Sonne glitzernde Teiche und <a href="https://www.brg-viktring.at/unsere-schule/stift-viktring">das ehemalige Kloster Stift Viktring</a> mit seiner liebevoll gepflegten Parkanlage. Der Sattnitz ist übrigens eine bis zu 900 Meter hohe Gebirgskette, in der sich verschiedene kleine Ortschaften eingebettet haben. Eine davon heißt Ludmannsdorf, sie bietet eine kleine Überraschung: Drei Designer formten hier ein Land-Art-Projekt namens &#8222;Drau-Art&#8220;, das Technik, Kunst und Natur auf interessante Weise miteinander verbindet. Einfach mal hingehen und anschauen, so etwas gibt es nicht überall!</p>
<h5>Die 10-Teiche-Runde oder: der Bannwald-Achter</h5>
<p>Die Bannwald-Bergkette bietet sich ebenso dazu an, sie auf Schusters Rappen zu durchforsten. Die Strecke formt eine liegende Acht, darum wird sie auch Bannwald-Achter genannt. Es geht vorbei an zehn idyllischen Naturteichen, einer markanten Burg und auf dem Rückweg über die Gaisrückenberge. Die Schwierigkeitsstufe ist mittel, es geht los an der Buschenschenke in der Ortschaft Winklern. Eine ordentliche Kondition ist schon nötig, allerdings gibt es unterwegs auch eine Ausstiegsmöglichkeit in Moosburg.<br />
Teilweise wird der Boden feucht oder sumpfig sein, entsprechend resistentes Schuhwerk ist angebracht. Doch das zeigt alles nur, dass die Natur hier noch intakt ist und genügend Wasser hält, um auch längere Regenpausen zu überstehen. Entsprechend grün zeigt sich die Umgebung, geprägt von einer herrlichen Voralpen-Flora, die einige Überraschungen parat hält. Die Wanderer legen 12 Kilometer innerhalb von etwa 4,5 Gehstunden zurück. Start- und Zielort ist der Buschenschank Brock, ein idealer Ort, um an regionaltypische Speisen und Getränke zu gelangen. Wer es noch nicht weiß: In einem Buschenschank vertreiben österreichische Landwirte ihre eigenen Erzeugnisse, die meistens äußerst schmackhaft sind.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1306" src="http://blog.alpintouren.com/wp-content/uploads/2019/07/path-1031114_1280.jpg" alt="" width="1280" height="748" srcset="https://blog.alpintouren.com/wp-content/uploads/2019/07/path-1031114_1280.jpg 1280w, https://blog.alpintouren.com/wp-content/uploads/2019/07/path-1031114_1280-300x175.jpg 300w, https://blog.alpintouren.com/wp-content/uploads/2019/07/path-1031114_1280-768x449.jpg 768w, https://blog.alpintouren.com/wp-content/uploads/2019/07/path-1031114_1280-1024x598.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" />Eine Waldwanderung ist auch im Herbst sehr reizvoll<br />
Source: Pixabay<br />
Licence: Pixabay Licence</p>
<p>An dieser Stelle soll der ausschweifende Exkurs in die Wörtherseeregion enden, obwohl im Grunde noch sehr viel mehr zu sagen wäre. Doch reichen diese Wanderempfehlungen sicher für einen ausgiebigen Urlaub aus – und beim nächsten Mal gibt es dann wieder neuen Stoff. Sicher ergeben sich auch vor Ort einige unerwartete Inspirationen, sodass am Ende dieser Hiking-Touren der Entschluss steht, im nächsten Jahr noch einmal anzureisen und diese besondere Gegend in vollen Zügen zu genießen.</p>
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		<title>Wanderroute Via Alpina – Von Monaco nach Triest</title>
		<link>https://blog.alpintouren.com/wanderroute-via-alpina-von-monaco-nach-triest/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alpintouren]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jun 2019 08:33:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Tourenberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Tourentipp]]></category>
		<category><![CDATA[Tourentipp - Wandertour]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Photo by Je-str, CC BY-SA 3.0 Eine einzigartige Verbindung der acht Alpenstaaten birgt die Route „Via Alpina“, die mit sagenhaften Ausblicken und unvergesslichen Eindrücken durch die Westalpen führt. Von Monaco über Frankreich, die Schweiz und Liechtenstein bis nach Deutschland, Österreich, Slowenien und Italien bietet der „Rote Weg“ eine der kontrastreichsten Touren. Idyllische Bergdörfer und historische [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Photo by Je-str, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en">CC BY-SA 3.0</a></p>
<p>Eine einzigartige Verbindung der acht Alpenstaaten birgt die Route „Via Alpina“, die mit sagenhaften Ausblicken und unvergesslichen Eindrücken durch die Westalpen führt. Von Monaco über Frankreich, die Schweiz und Liechtenstein bis nach Deutschland, Österreich, Slowenien und Italien bietet der „Rote Weg“ eine der kontrastreichsten Touren. Idyllische Bergdörfer und historische Städte, Dreitausender und Gletscher, Meerblick und grüne Kulisse warten auf den ambitionierten Wanderer. In 161 Etappen lässt sich die sagenhafte Wanderroute einteilen, die mit gut markierten Wegen und Routen durch Natur und Städte führt. Wer sich die gesamte Strecke vornimmt, legt nicht nur über 2.450 Kilometer zurück, sondern überquert auch 44 Mal die Ländergrenzen.</p>
<h5>Gebirgsgruppen und Dreitausender</h5>
<p>Der Rote Weg des Via Alpinas führt durch eine <a href="https://www.alpintouren.com/AT2006/index.asp?LID=1&amp;CT=Page&amp;PAGE=Page_TourUebersicht">Vielzahl an Berggruppen hindurch</a>, die das Herz des Wanderfreunds höherschlagen lassen. Das Untere Piemont, die Julischen Alpen, der Allgäu, die Zillertaler Alpen und die Dolomiten sind nur eine Auswahl der Gebirge, die sich entlang der Route den Wanderern präsentieren. Dabei berührt der Rote Weg auch einige der höchsten Berge Europas. Der Mont Blanc lässt sich mit seiner 4.800 Meter hohen Pracht vom Balkonweg der Aiguilles Rouges Nadeln bewundern. Auch die Zugspitze wird auf dem Roten Weg der Via Alpina nicht ausgelassen. Die Drei Zinnen in den Sextner Dolomiten gehören bei Wanderern bereits seit jeher zu den begehrtesten Wanderdestinationen. Wer sich auf die Via Alpina begibt, wird diesen Wandertraum von der Bucketlist streichen können. Zahlreiche weitere bekannte Berge, wie der Triglav, Hochfeiler, Bernina oder auch die Gletscher von Vanoise befinden sich auf der Strecke und sorgen für kontrastreiche Eindrücke der vielfältigen Flora, Fauna und Landschaften.</p>
<h5>Historische Städte und idyllische Bergdörfer</h5>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1287" src="http://blog.alpintouren.com/wp-content/uploads/2019/06/1200px-Whole_Monaco.jpg" alt="" width="1200" height="900" srcset="https://blog.alpintouren.com/wp-content/uploads/2019/06/1200px-Whole_Monaco.jpg 1200w, https://blog.alpintouren.com/wp-content/uploads/2019/06/1200px-Whole_Monaco-300x225.jpg 300w, https://blog.alpintouren.com/wp-content/uploads/2019/06/1200px-Whole_Monaco-768x576.jpg 768w, https://blog.alpintouren.com/wp-content/uploads/2019/06/1200px-Whole_Monaco-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" />Photo by Hampus Cullin, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en">CC BY-SA 3.0</a></p>
<p>Nur die wenigsten Menschen würden beim Stadtstaat Monaco an eine hervorragende Wanderroute denken. Tatsächlich gehört das Fürstentum an der Côte d’Azur zu den acht Alpenstaaten. Die Wanderwegschilder der Stadt fallen neben den Verkehrsschildern nur kaum auf, dabei weisen sie die Route der Via Alpina aus, die hier beginnt (oder endet). Monaco liegt zwischen Bergen und dem azurblauen Meer und beeindruckt mit historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten sowie einem exquisiten Freizeitangebot. Die Hauptstadt Monte Carlo ist für das sagenhafte Casino bekannt, das bereits <a href="https://www.pokerstarscasino.eu/de/guide/casino-in-popular-culture/#/Casino-Innovators-19th-20th-Century">1868 von François Blanc eröffnet</a> wurde und weltweite Berühmtheit erreichte. Hier wartet ein vielfältiges Programm. Auch viele weitere Städte, die reich an Kultur und Geschichte für spannende Abwechslung sorgen, liegen an der Route. Darunter befinden sich etwa die höchste Stadt Frankreichs, Briançon, sowie die österreichischen Städte Hall und Innsbruck, die mit <a href="https://www.innsbruck-altstadt.com/">zahlreichen historischen Sehenswürdigkeiten</a> eine sagenhafte Geschichte erzählen. Die Route endet im italienischen Triest, das durch seine verschiedenen Einflüsse der römischen, slawischen und venezianischen Kulturen Besucher beeindruckt. Idyllischer geht es in den Bergregionen zu, hier durchquert die Via Alpina märchenhafte Bergdörfer, die mit weiten Almen, süßen Häusern und warmherzigen Gastwirten Wanderfreunde begrüßen. Abseits jeden Trubels kann hier der Alltag zurückgelassen werden.</p>
<h5>Für jeden etwas dabei</h5>
<p>Hört sich der Wanderweg Via Alpina zunächst äußerst herausfordernd an, ist er tatsächlich mit einem mittleren Schwierigkeitsgrad ausgewiesen, sodass Wanderfreunde aller Leistungsniveaus teilnehmen können. Entsprechend der eigenen Wünsche in Bezug auf Schwierigkeitsgrad, Höhenmeter sowie Aussichten und Ziele können die passenden Abschnitte der Strecke ausgewählt werden. Die längsten Etappen der Route umfassen eine Länge von etwa neun Kilometern, Höhenmeter müssen trotz der vielen Gebirgsketten und hohen Berge nur wenige überwunden werden. Dies erleichtert das Wandern. Der Rote Weg lässt sich in 36 Tagesetappen aufteilen und kann in Triest oder Monaco begonnen werden. Teilabschnitte lassen sich nach Wunsch an den verschiedenen Abschnitten beginnen und beenden. Der Weg ist stets hervorragend ausgewiesen, zudem stehen <a href="http://www.via-alpina.org/de/page/237/der-rote-weg">Wegbeschreibungen inklusive Streckenverlauf</a>, Höhenprofil und Unterkünften zur Verfügung, damit niemand in den Westalpen verloren geht.</p>
<p>Die Wanderroute Via Alpina verbindet die acht Alpenstaaten auf besondere Art. Mit 44 Ländergrenzüberschreitungen, insgesamt 2.450 Kilometern und 161 Etappen wartet eine Fernwandertour voller Kontraste. Eine atemberaubende Flora und Fauna der Gebirgsgruppen und die gezuckerten Spitzen der höchsten Berge lassen die Herzen der Wanderfreunde höherschlagen. Historisch geprägte Städte und idyllische Bergdörfer runden die Tour hervorragend ab.</p>
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		<title>Bleckwand über die Schartenalm / Wandertour</title>
		<link>https://blog.alpintouren.com/bleckwand-ueber-die-schartenalm-wandertour/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alpintouren]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jun 2019 09:50:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tourentipp]]></category>
		<category><![CDATA[Tourentipp - Wandertour]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tourname Bleckwand über die Schartenalm Kategorie Wander Tour Region Salzburg Höhenmeter 930 Kilometer 9 Tourbeschreibung Der Weg 876/34 führt entlang des Damwildgeheges in den Wald und erreicht bei ca. 950 m die Wiesen der Schartenalm. Beeindruckend wachsen linker Hand die fast 500 m hohen Felswände des Sparber in den Himmel, während rechts die steilen und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Tourname</strong><br />
Bleckwand über die Schartenalm</p>
<p><strong>Kategorie</strong><br />
Wander Tour</p>
<p><strong>Region</strong><br />
Salzburg</p>
<p><strong>Höhenmeter</strong><br />
930</p>
<p><strong>Kilometer</strong><br />
9</p>
<p><strong>Tourbeschreibung</strong><br />
Der Weg 876/34 führt entlang des Damwildgeheges in den Wald und erreicht bei ca. 950 m die Wiesen der Schartenalm. Beeindruckend wachsen linker Hand die fast 500 m hohen Felswände des Sparber in den Himmel, während rechts die steilen und felsdurchsetzten Schrofenhänge der Bleckwand das schöne Almgelände einfassen. Über Wiesen und ein kurzes Waldstück zur Schartenalm. Hier zweigt der steile Weg Nr. 876 ab. Über die Wiesenhänge gerade hinauf zu dem am weitesten herunterreichenden Waldstück. Die Markierung ist schlecht und der Weg wird erst im Wald wieder deutlich. Vorbei an einem Wegweiser, dann schräg links ansteigen. Der Weg wird immer steiler und führt in kurzen Kehren aufwärts. An einigen Stellen bieten sich schöne Ausblicke auf den Wolfgangsee und auf interessante Verwerfungen in den steilen Flanken der Bleckwand. Zuletzt links hinaus auf den Grat. Dank der Rodungsflächen geht es über diesen sehr aussichtsreich zum höchsten Punkt. Durch Wald etwas abwärts zu einem Wegweiser und in wenigen Minuten zum Gipfelkreuz. Herrlicher Panoramablick auf den Wolfgangsee.<br />Zurück zum Wegweiser und auf dem Weg Nr. 31 nach Süden in den Sattel zwischen Bleckwand und dem Ostrand der Postalmberge. Von der Wetzlerhütte auf dem Steig Nr. 877 um den Bergrücken der Bleckwand herum, anfangs über die Almwiesen, dann im Wald. Man erreicht einen Karrenweg und in Kürze die Schartenalm. Weiterer Abstieg wie beim Aufstieg.</p>
<p><strong>Autor</strong><br />
Manfred Karl</p>
<p><strong>Foto</strong><br />
Wolfgang Lauschensky</p>
<p><strong>Tags</strong><br />
Alpintouren Tourentipp, Wander Tour, Salzburg, Österreich</p>
<p><strong><a href="https://www.alpintouren.com/AT2006/index.asp?LID=1&CT=DETAIL&TourID=26529&TourTypID=1&DetailTypID=1" class="sc_button sc_button_square sc_button_style_filled sc_button_size_small">Zur Tourbeschreibung</a></strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Klettersteig Gamsscharte und Richterspitze (3052m)</title>
		<link>https://blog.alpintouren.com/klettersteig-gamsscharte-und-richterspitze-3052m/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alpintouren]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 2019 10:36:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tourentipp]]></category>
		<category><![CDATA[Tourentipp - Klettertour]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tourname Klettersteig Gamsscharte und Richterspitze (3052m) Kategorie Klettersteigtour Region Österreich / Tirol / Zillertal Kilometer 20 Tourbeschreibung Von der Dammkrone des Speichers Zillergründl steigt man auf dem neuen Hüttenweg zur Plauener Hütte auf. Von dort geht es zunächst mit der Anstiegsroute auf die Reichenspitze nach NO, zweigt aber dann nach O ab und steigt über [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Tourname<br />
Klettersteig Gamsscharte und Richterspitze (3052m)</p>
<p>Kategorie<br />
Klettersteigtour</p>
<p>Region<br />
Österreich / Tirol / Zillertal</p>
<p>Kilometer<br />
20</p>
<p>Tourbeschreibung<br />
Von der Dammkrone des Speichers Zillergründl steigt man auf dem neuen Hüttenweg zur Plauener Hütte auf. Von dort geht es zunächst mit der Anstiegsroute auf die Reichenspitze nach NO, zweigt aber dann nach O ab und steigt über grobes Blockwerk und Gletscherschliff zum Einstieg in den hochalpinen Klettersteig. Die neu trassierte Route in die Gamsscharte entpuppt sich als grandioser Klettersteig (max. C). Auch von der Gamsscharte klettert man zunächst gesichert (C), um dann auf dem Blockgrat in leichter Kletterei (max. 1+) den Gipfel zu erreichen.</p>
<p>Autor<br />
Andreas Koller</p>
<p>Foto<br />
Andreas Koller</p>
<a href="https://www.alpintouren.com/de/touren/klettersteig/tourbeschreibung/tourdaten_30077.html" class="sc_button sc_button_square sc_button_style_filled sc_button_size_small">Zur Tourbeschreibung</a>
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			</item>
		<item>
		<title>Via ferrata Ariadne fonala (310m)</title>
		<link>https://blog.alpintouren.com/via-ferrata-ariadne-fonala-310m/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alpintouren]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 May 2019 11:44:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tourentipp]]></category>
		<category><![CDATA[Tourentipp - Klettertour]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.alpintouren.com/?p=1269</guid>

					<description><![CDATA[<p>Tourname Via ferrata Ariadne fonala (310m) Kategorie Klettersteigtour Region Ungarn Höhenmeter 40 Kilometer 2 Tourbeschreibung Ein sehr schwieriger Klettersteig in einem Gebiet, in dem man eigentlich keine Via ferrata erwartet. In der der Cuhaschlucht (Cuha szurdok) geht es teils sehr exponiert an der orographisch rechten Schluchtwand oft sehr trittarm enltang. Die Schwierigkeiten liegen dabei meist [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Tourname</strong><br />
Via ferrata Ariadne fonala (310m)</p>
<p><strong>Kategorie</strong><br />
Klettersteigtour</p>
<p><strong>Region<br />
</strong>Ungarn</p>
<p><strong>Höhenmeter</strong><br />
40</p>
<p><strong>Kilometer</strong><br />
2</p>
<p><strong>Tourbeschreibung<br />
</strong>Ein sehr schwieriger Klettersteig in einem Gebiet, in dem man eigentlich keine Via ferrata erwartet. In der der Cuhaschlucht (Cuha szurdok) geht es teils sehr exponiert an der orographisch rechten Schluchtwand oft sehr trittarm enltang. Die Schwierigkeiten liegen dabei meist sehr hoch und halten oft den Grad D, mit zwei kurzen äußerst schwierigen Stellen D/E. In Kombination mit der Via ferrata Bucsek Henrik (C), die sich nur ein paar Minuten entfernt befindet, kann man einen abenteuerlichen Tag inkl. Picknick oder Gasthausbesuch mitten in Ungarn, Balatonnähe, verbringen.</p>
<p><strong>Autor</strong><br />
Andreas Koller</p>
<p><strong>Foto<br />
</strong>Andreas Koller<strong><br />
</strong></p>
<p><strong><a href="https://www.alpintouren.com/de/touren/klettersteig/tourbeschreibung/tourdaten_30055.html" class="sc_button sc_button_square sc_button_style_filled sc_button_size_small">Zur Tourbeschreibung</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.alpintouren.com/via-ferrata-ariadne-fonala-310m/">Via ferrata Ariadne fonala (310m)</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.alpintouren.com">Alpintouren Blog</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Skitour Kuhscheibe (3189m)</title>
		<link>https://blog.alpintouren.com/kuhscheibe-3189m/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alpintouren]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Apr 2019 11:33:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Tourentipp]]></category>
		<category><![CDATA[Tourentipp - Skitour]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.alpintouren.com/?p=1264</guid>

					<description><![CDATA[<p>Tourname Skitour Kuhscheibe (3189m) Kategorie Skitour Region Tirol, AT Höhenmeter 1680 Kilometer 12 Tourbeschreibung Vom Parkplatz in Gries im Sulztal auf dem bestens präparierten Winterwanderweg zur Ambergerhütte. Von dieser nach S hinab ins Becken und nach 30 Min. über den Steilhang nach SW ins Rosskar, das gequert wird. Zwischen Felswänden hindurch zum steilen Schlusshang und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.alpintouren.com/kuhscheibe-3189m/">Skitour Kuhscheibe (3189m)</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.alpintouren.com">Alpintouren Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Tourname</strong><br />
Skitour Kuhscheibe (3189m)</p>
<p><strong>Kategorie</strong><br />
Skitour</p>
<p><strong>Region</strong><br />
Tirol, AT</p>
<p><strong>Höhenmeter</strong><br />
1680</p>
<p><strong>Kilometer</strong><br />
12</p>
<p><strong>Tourbeschreibung</strong><br />
Vom Parkplatz in Gries im Sulztal auf dem bestens präparierten Winterwanderweg zur Ambergerhütte. Von dieser nach S hinab ins Becken und nach 30 Min. über den Steilhang nach SW ins Rosskar, das gequert wird. Zwischen Felswänden hindurch zum steilen Schlusshang und zum Skidepot auf einem Gratabsatz. Zu Fuß am teilweise luftigen Grat zum Gipeflkreuz.</p>
<p><strong>Autor</strong><br />
Andreas Koller</p>
<p><strong>Foto<br />
</strong>Andreas Koller<strong><br />
</strong></p>
<p><strong><a href="https://www.alpintouren.com/de/touren/ski/tourbeschreibung/tourdaten_30025.html" target="_blank" class="sc_button sc_button_square sc_button_style_filled sc_button_size_small">Zur Tourbeschreibung</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.alpintouren.com/kuhscheibe-3189m/">Skitour Kuhscheibe (3189m)</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.alpintouren.com">Alpintouren Blog</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
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